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5 Situationen, für die Du keine Texterin brauchst

Brauchst Du eine Texterin? „Schreiben kann ja jeder – lernt man schließlich in der Schule.“ Check. Über sich selbst zu schreiben, finden viele allerdings schon etwas schwieriger. Und Online-Texte schreiben? Da braucht man vielleicht doch spezielles Know-how, das es in der Schule so nicht gab. Aber: Nicht immer brauchst Du einen Textprofi an Deiner Seite. Ich zeige Dir 5 Situationen, in denen Du ruhigen Gewissens auf Text-Support verzichten kannst.

 

Eine Texterin oder einen Texter zu engagieren, will wie jede Businessinvestition gut überlegt sein. Manchmal ist es sonnenklar: Du kannst etwas nicht (gut), Du möchtest es auch nicht lernen oder die Zeit dafür investieren und Du hast ausreichend Budget, um die Aufgabe extern zu vergeben. Dann holst Du Dir wahrscheinlich Support, richtig? Das betrifft Reparaturarbeiten in Deinem Zuhause wohl gleichermaßen wie bestimmte unliebsame Tasks in Deinem Business.

Was, wenn es aber im konkreten Einzelfall nicht nötig oder sinnvoll ist, auf professionelle Hilfe zurückzugreifen? Wenn es keinen signifikanten Unterschied im Ergebnis bewirkt? Du mit einer scheinbaren Herausforderung einfacher zurechtkommst als gedacht? Oder einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist, um Unterstützung anzuheuern?

Für mich steht fest: In all diesen Situationen ist die Investition in eine Texterin eine, die sich nicht lohnt.

5 Situationen, in denen Du keine Texterin buchen solltest

Wann brauchst Du keine Texterin? Eine berechtigte Frage, die Du Dir auf jeden Fall durch den Kopf gehen lassen solltest, bevor Du einen Textprofi für Dein Projekt suchst. Hier sind die 5 Situationen:

  1. Für Social Media

Wann immer ich um Text-Support für Social-Media-Auftritte gefragt werde, winke ich lächelnd ab. Warum?

Social Media heißt ja „social“, weil es hier um Menschen geht. Und das heißt auch: Es geht hier in den Beiträgen nicht um perfekte Verkaufssprache, für die man eine Texterin braucht. Sondern um authentische Kommunikation, die man einfach selbst machen kann. Und es geht auch nicht um lange Texte – sondern maximal um die Verlinkung auf Blogbeiträge oder Landing Pages, sodass Du Teile von professionellen Texten einbinden kannst, die Du für Blog, Website oder Landing Page erstellen lässt.

Tipp: Du kannst diese Aufgaben relativ günstig an VAs (Virtuelle AssistentInnen) oder andere helping hands auslagern. Die Textkompetenz (und Preisstruktur) eines Online-Texters ist dafür nicht notwendig.

2. Für einen privaten Freizeit-Blog

Für einen Blog, den Du privat ohne kommerziellen Zweck betreibst, würde ich eine TexterInnen-Unterstützung ebenfalls nicht empfehlen. Hier geht es ja nicht um eine professionelle Textqualität für Verkaufszwecke, und wohl auch nicht um Suchmaschinenoptimierung, damit der Blog bei Google gefunden wird. Damit sind die Kompetenzen eines Texters oder einer Texterin hier nicht gefragt.

3. Für Transkripte von Podcast-Folgen oder Videos

Zu Podcast-Folgen und Blog-Videos – also auf einem Blog veröffentlichten oder eingebundenen Videos – gibt es oft eine Transkription zum Nachlesen. So lässt sich der Inhalt flexibel in der gewünschten Form konsumieren. Auch dafür wirst Du die Dienste einer Texterin oder eines Texters nicht in Anspruch nehmen müssen.

Tipp: Nutze lieber eine Transkriptions-App oder ein Online-Tool, das für Dich die Transkription erledigt. Davon gibt es Unzählige (einfach Google fragen!).

4. Für Fragebögen, Infografiken & Co

Wenn Du textlastige Grafikelemente für Deine KundInnen aufbereitest, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Texterin dafür brauchen. Ja, auch solche Anfragen sind bei mir schon reingeflattert. Aber auch dafür ist keine ausgeprägte Textkompetenz nötig. 

Tipp: Da reicht die Rechtschreib- und Grammatikprüfung in Deinem Textprogramm, um Typer zu entdecken. Und ein zweites Augenpaar für den Kontrollblick. Oder als Outsourcing-Lösung eventuell ein/e VA.

5. Für den Business-Start?

Bei Deinem Business-Start kommt es auf Deine persönlichen Voraussetzungen an, ob textlicher Support Sinn macht.

Möchtest Du gleich zum Start eine Website launchen, die Dir aktiv KundInnen bringt und für Dich arbeitet? Dann: JA, unbedingt! Denn dafür brauchst Du suchmaschinenoptimierte Texte, um langfristig bei Google gefunden zu werden. Außerdem wirkungsvolle Texte, die mit Verkaufspsychologie arbeiten und auf die Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse – und Probleme – Deiner WunschkundInnen eingehen.

Tipp: im Idealfall suchst Du Dir dafür auch einen Webdesigner oder eine/n Grafikdesigner/in Deiner Wahl für eine professionelle Umsetzung.

Wenn Du aber noch zu wenig Budget für jegliche Website hast, noch gar nicht weißt wo Deine KundInnen herkommen sollen, und es einfach in ein paar Monaten mehr Sinn machen würde – dann warte lieber und buche Dir für den Anfang ein Textcoaching, damit Du dennoch Texte mit Struktur und passendem Content für den Anfang selbst erstellen kannst. Aufgeschoben ist in diesem Fall ja nicht aufgehoben.

Fazit: Texterin suchen – nur wenn Du sie wirklich brauchst!

Du kennst vielleicht die Matrix für die Priorisierung von Aufgaben: Wenn es „wichtig“ und „dringend“ ist, eine Texterin an Bord zu holen – go for it! Ich bin die Letzte, die Dir davon abraten wird. 😉

Besonders erfolgreich sind Projekte beidseitig allerdings immer bei einem lockeren Start in der Überzeugung, dass es der richtige Schritt ist!

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