So machst Du Deine Online-Texte besser lesbar

SEO-Praxistipp: Mach Deine Online-Texte besser lesbar und gewinne Kunden

Warum Lesbarkeit ein echter Erfolgsfaktor ist, wenn Du bei Google gefunden werden möchtest. Und wie Du das in 3 Schritten gezielt und einfach umsetzt.

Möchtest Du bei Google gefunden werden, und für Deine Google Optimierung betreibst Du einen eigenen Blog und schreibst wie wild Blogartikel? Wenn Du ein Online-Business betreibst oder Online Marketing für Deine Akquise nutzt, kennst Du dieses Szenario vielleicht. Schließlich ist online gefunden werden ein Schlüsselfaktor, um im Web Interessenten für Dein Angebot anzuziehen.

Und wozu hast Du schließlich Deine Website gelauncht und fütterst Deinen Blog mit Content, wenn niemand davon Notiz nimmt?

Viele meiner selbstständigen Kunden kommen an diesem Punkt an und suchen nach Erfolgsrezepten für die Suchmaschinenoptimierung. Um maximalen Erfolg bei möglichst minimalem Aufwand zu erreichen. Das heißt im Klartext: Du wünschst Dir, dass Deine Website und Dein Blog online sichtbar werden, OHNE dass Du selbst dafür zum SEO-Experten oder Web-Developer mutieren musst. Weil Zeit und Energie limitierte Ressourcen sind.

Einfache Lösung – Beginne mit Details

Die Lösung ist einfach: Denn es sind ganz kleine Schräubchen, an denen Du selbst drehen kannst – und an denen ich in meinem Text-Coachings mit meinen Kunden kontinuierlich arbeite -, die Dir step by step und im gekonnten Zusammenspiel den gewünschten SEO-Erfolg bringen.

In meinen „SEO-Praxistipps: Einfach bei Google gefunden werden“ werde ich Dir in unregelmäßigen Abständen immer wieder einen der Erfolgsfaktoren für Deine einfache Suchmaschinenoptimierung zeigen.

Sodass Du selbst aktiv werden und in kleinen, nachvollziehbaren Schritten langfristig und wirksam zu Deiner Online-Sichtbarkeit beitragen kannst.

Mein SEO-Praxistipp #1 für Dich:
Mach Deine Online-Texte gut lesbar!

Der Ausdruck „Lesbarkeit“ ist Dir zuletzt in Deiner Schullaufbahn untergekommen? So kann man sich täuschen: Klingt antiquiert, ist aber von höchster Relevanz in der digitalen Welt. Und was hat Lesbarkeit mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu tun?

Die Verständlichkeit Deiner Online-Texte ist ein Schlüssel zu Deinem Erfolg, weil:

…Google gut lesbare Texte liebt – und Dich dafür belohnt.

Und das läuft so ab: Wir (die User) lesen Texte im Web nicht richtig. Stattdessen „scannen“ wir sie. Das heißt, der Text wird zunächst nur überflogen. Dabei bringt Dein Website- oder Blogbesucher in Erfahrung, ob der Inhalt für ihn spannend ist.

Falls ja, bleibt er dran und schenkt Dir noch ein wenig seiner kostbaren Zeit (hoffentlich genug, um ihn mit Deinen Inhalten zu begeistern). Ist die Antwort ein Nein, weil der Inhalt für ihn nicht greifbar ist, dann verlässt der User Deine Online-Präsenz flott wieder. Die dabei registrierte, kürzere „Verweildauer“ – so lautet der Fachbegriff – kommt als negatives Signal bei Google an, verschlechtert Dein Ranking in der Suchmaschine und lässt Deine Website und/oder Deinen Blog in den Suchergebnissen nach unten rutschen.

… mobile Webnutzer noch ungeduldiger sind

– und die mobile Nutzung zunimmt.

Wer gerne auf seinem Smartphone oder Tablet im Web unterwegs ist, kennt das: Auf dem Mobilgerät möchten wir besonders schnell an Informationen kommen, weil der Bildschirm kleiner ist und die Suche oft tagsüber „zwischendurch“ stattfindet, wenn wir nicht viel Zeit dafür aufbringen können. Für die Nutzung Deiner Website und Deines Blogs heißt das: Du hast es hier mit einem sehr ungeduldigen User zu tun, der gerade bei schlecht lesbaren Texten gerne das Weite sucht.

Die Gleichung ist also einfach:

Schlechte Lesbarkeit = Geringe Verweildauer + hohe Absprungrate

Diese beiden Faktoren beeinflussen Deine Google Optimierung negativ: Google vermutet, dass der User auf Deiner Seite nicht die gesuchten Informationen gefunden hat. Du verlierst durch geringe Lesbarkeit wertvolle Leser, Interessenten, potenzielle Kunden und Umsatz.

(Übrigens verwende ich „Google“ in diesem Text als Synonym für jegliche Suchmaschinen, wie auch immer sie alle heißen. Google ist nun einmal die Wichtigste. Und dieser Blogartikel soll ja ein lesbarer Text sein. 😉)

Wie Du dagegen steuerst, zeige ich Dir jetzt! (Lies weiter 😉)

Lesbare Texte in 3 einfachen Schritten

Es gibt klare Kriterien für die Lesbarkeit eines Online-Textes. Und die haben direkten Einfluss auf den Erfolg Deiner Website-Texte und definieren gute Blogartikel. Wenn Du Dich Schritt für Schritt daran hältst, verbesserst Du Deinen schriftlichen Sprachstil und schreibst spannendere Blogartikel und Website-Texte.

1. Schritt: Kurze Sätze

Dafür, wann ein Satz „kurz“ ist, gibt es verschiedene Definitionen. Manche Textoptimierungstools sind etwa auf Sätze mit weniger als 12 Wörtern ausgelegt und schlagen bei längeren Sätzen Alarm.

Da mich persönlich numerische Begrenzungen für die Qualität von sprachlichen Elementen – wie zum Beispiel „maximal 10 Wörter pro Satz“ –  noch nie überzeugt haben, appelliere ich hier an Dein Sprachgefühl. Und das funktioniert auch in meinen Coachings immer sehr gut.

Versuche Dich generell kurz und bündig zu halten.

Konzentriere Dich auf eine Kernaussage pro Satz.

Beantworte Dir dazu die folgenden Fragen: Was genau möchtest Du aussagen? Wie sagst Du das so knapp wie möglich? Dann schreibe den Satz auf, lies ihn durch und versuche zu verknappen und zu verdeutlichen, bis es nicht mehr möglich ist. Streiche dazu gnadenlos alle (Füll-)Wörter raus, die nicht zur Verständlichkeit Deines vorab definierten, zentralen Inhalts beitragen. Hier ist weniger tatsächlich mehr.

Ein willkürlich erfundenes Beispiel dazu:

Bitte nicht (jetzt kommt das Negativ-Beispiel): Eigentlich sind Fledermäuse eher nachts unterwegs und ziehen sich tagsüber zum Schlafen in ihre meist höhlenartigen Behausungen zurück.

Ja, bitte (und jetzt das Positiv-Beispiel): Fledermäuse sind nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie in ihren Höhlen.

Zur Überprüfung sagst Du Dir den Satz laut vor und beantwortest Dir selbst ehrlich die Frage, ob Du diese Formulierung genau so auch in der gesprochenen Sprache verwendest. Falls Nein: Zurück an den Start (des Satzes) 😉

Falls Ja: Alles richtig gemacht. Nächster Satz.

Dieser Vorgang klingt aufwändig, hilft Dir jedoch langfristig, Deinen Sprachstil erstmal zu finden und/oder zu verbessern, sodass Du in Zukunft flüssiger in Deinem Stil schreiben kannst.

2. Schritt: Simple Satzstruktur

Hauptsätze sind online Gold wert. Der klassische Hauptsatz – auch wieder so eine Schulerinnerung – besteht aus Subjekt, Prädikat und Objekt. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Vermeide Nebensätze, wenn möglich. Das sind eingeschobene Sätze. Du erkennst sie oft an einem Einleitungswort („weil“, „obwohl“, „dass“, …).

Online haben verschwurbelte Satzkonstruktionen nichts zu suchen. Sogar wenn Du Dich im Stillen als Romanautor erträumst, rate ich Dir von langen und verschachtelten Sätzen im Web ab. Die Online-Währung für die Satzstruktur lautet: Schnell und einfach zu verstehen.

Ein plakatives Beispiel dazu:

Bitte nicht: Wenn Du davon absiehst, Deine Sätze für die Google-Suche zu kürzen und somit die Inhalte zu optimieren, wirst Du nicht die erfreuliche Nachricht erhalten, dass sich Dein Ranking bereits deutlich verbessert hat.

Ja, bitte: Kurze Sätze optimieren Deinen Inhalt für die Google-Suche. Dadurch verbessert sich Dein Ranking und Dein Erfolg, wenn Du bei Google gefunden werden willst.

3. Schritt: Übersichtliche Textgliederung

Feile an der Struktur Deines gesamten Blogartikels oder Website-Textes! Übersichtliche Texte kommen besser an.

Dazu hältst Du Dich am besten an diese Regeln:

  • Ein Absatz pro Gedankengang: Kurze, knackige Absätze aus maximal drei Sätzen.
  • Regelmäßige Zwischenüberschriften
  • Listen und Aufzählungen bei Bedarf (Bullet points oder Zahlen)

Dazu brauchst Du kein Beispiel. Und wenn doch, dann sieh Dir einfach mal diesen Blogartikel durch die „Textgliederungs“-Brille an. Na? Kein Zufall. 😊

Vor dem Texten: Für wen – und mit welchen Details?

Schon in der Themenplanung zu jedem Online-Text, egal ob Blogartikel oder Website-Text, leistest Du wertvolle Vorarbeit. Denn auch die thematische Ausrichtung auf Deine Leser erhöht automatisch die Lesbarkeit. Um nicht an Deinen Usern vorbeizutexten, empfehle ich Dir vor dem Texten genau zu definieren:

  • Für wen genau ist dieser Artikel gedacht und wertvoll?
  • Welche spezifischen Wörter verwende ich für diese Zielgruppe oder Kundengruppe?
  • Kann ich die Lesbarkeit durch Bildmaterial – Fotos, Videos, Infografiken – erhöhen?

Nach dem Texten: Wie überprüfst Du
die Lesbarkeit Deiner Texte?

Angenommen, Du hast so viele Punkte wie möglich beherzigt, und Dein Text ist fertig. Nun möchtest Du überprüfen, ob Du die Lesbarkeit durch Deine Anstrengungen verbessern konntest.

Dafür gibt es verschiedene technische Methoden. Am einfachsten und am schnellsten funktioniert es meiner Erfahrung nach mit einem Suchmaschinenoptimierungs-Plugin, wie zum Beispiel Yoast SEO oder All-in-One SEO, wenn Du eine WordPress-Seite hast.

Eine weitere Möglichkeit ist der Flesch-Reading-Ease-Index. Dieser Lesbarkeitsindex spuckt Dir auf Wunsch einen numerischen Wert für die Lesbarkeit Deines Textes aus. Für mich persönlich ist so eine Überprüfung für Website-Texte und Blogartikel nicht nötig, sondern eher eine Spielerei für Zahlenfreaks. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung. 😉 

Meinen individuellen Zugang zum Überprüfen der Lesbarkeit möchte ich Dir auch noch mit auf den Weg geben:

  1. Lass Deinen Text zuerst einmal über Nacht liegen. Mit frischem Blick nach einer gedanklichen Pause fallen Dir andere mögliche Schwachstellen auf.
  2. Lies den Text am nächsten Tag noch einmal aufmerksam durch. Sei streng! Versuche Dich in die Rolle eines konstruktiv kritischen Lesers zu versetzen. So holst Du das Beste heraus.
  3. Mach den Authentizitätstest: Lies Dir selbst den Text laut vor und achte darauf, ob die Sprache tatsächlich nach Dir klingt. Also so, wie Du sprichst. In Deiner Wortwahl, in Deiner Ausdrucksweise, mit Deinen Adjektiven – und nicht in hochtrabenden Worten der Schriftsprache. Von manchen meiner Kunden habe ich schon gehört, dass diese Methode mit geschlossenen Augen oder vor dem Spiegel besonders gut klappen soll 😊

Voilà! Du hast jetzt maximal an der Lesbarkeit Deines Textes gefeilt.

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P.S. in meiner neuen Serie „SEO Praxistipps“ erfährst Du in den nächsten Monaten in unregelmäßigen Abständen immer wieder Tipps und Tricks rund um die Suchmaschinenoptimierung. Damit es Dir spielend gelingt, bei Google leichter gefunden zu werden.

Viel Erfolg mit Deinen Webtexten!

Die 3 Schritte zur Lesbarkeit

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