Online Kunden gewinnen mit deinem Blog

Online Kunden gewinnen mit einem Blog – funktioniert das?

Online Kunden gewinnen ist der Garant für eine bequeme und nachhaltige Akquise. Genau 52 Blogartikel habe ich in den vergangenen 2 Jahren geschrieben, seit dem Start meines ersten eigenen Business Blog. Was es mir gebracht hat? Habe ich hier in meinem Erfahrungsbericht für Dich zusammengefasst.

Hast Du schon einen Blog für Dein Business – oder überlegst Du einen zu starten?

Nach 52 Blogartikeln für meinen eigenen Blog innerhalb von 2 Jahren – und noch viel mehr für meine Kund:innen – habe ich Bilanz gezogen und zeige Dir meine Learnings, mit denen Du:

  • Einschätzen kannst, ob ein Blog für Dich Sinn macht
  • Deine Kundenakquise vereinfachen und neu durchdenken kannst
  • Erste Schritte für den Start oder die Optimierung Deines Blogs setzen kannst

Wenn Du Dich bisher nicht für Deinen Blog-Start motivieren konntest – vielleicht aus Unsicherheit über den Nutzen eines Blogs oder weil Dir der Aufwand zu groß erschienen ist – oder wenn Du schon einen Blog hast, der aber nicht nach Wunsch läuft: Sei gespannt auf meine Tipps aus 2 Jahren bloggen!

Online Kunden gewinnen:
Die „Why“s für (D)einen Business Blog

Warum sollte man 2022 überhaupt noch bloggen – wo es doch mit Podcasts und Videoformaten viel modernere und cooler anmutende Contentformen gibt?

1. Google liest Text.

Die kleinen emsigen Roboter, die über das Ranking bei Google entscheiden – und somit darüber, ob Dein Business gefunden und online Kunden gewinnen wird oder nicht – lesen Text. Die kleinen Bots fangen mit Audio-Dateien und Videos (noch) nichts an. Für Deinen Podcast bedeutet das: Wenn Du besser bei Google gefunden werden möchtest, musst Du Deine Podcast-Folgen transkribieren und in Textform auf Deiner Website – zum Beispiel eben auf Deinem Blog – darstellen.

Somit ist Dein Blog die einfachste Lösung, wenn es darum geht, Bekanntheit in Deiner Zielgruppe aufzubauen und im Ranking voranzukommen.

Mein persönliches Learning: Blog-Interviews habe ich als ergänzendes Format ausprobiert. Das ist eine nette Abwechslung – sowohl für Dich als auch für Deine Leser. Du musst jedoch den Zusatzaufwand für die Transkription berücksichtigen, und in der Suchmaschinenoptimierung erreichst Du mit einem Interview kein optimales Ergebnis. Es sei denn, der Text wäre vorab geschrieben und komplett vorgegeben. Aber so ein Interview wirkt dann nicht mehr natürlich und macht bestimmt auch keinen Spaß.

 

2. Regelmäßiges Bloggen bringt Traffic.

Als Traffic-Lieferant ist ein Blog ein absolut zuverlässiges Tool. Die Rechnung ist ganz klar: Du bloggst regelmäßig, berücksichtigst dabei die Basics der Suchmaschinenoptimierung und bewirbst Deinen Blog fleißig über andere Kanäle – und es landen regelmäßig neue Interessenten auf Deiner Website. Dafür brauchst Du jedoch Geduld. Als Teil Deiner Website ist auch ein Blog kein Sprint, sondern gleicht eher einem Marathon. Mit dem ersten Klick auf den „Veröffentlichen“-Button wirst Du im Normalfall noch keine Besucheranstürme auslösen. Aber bei regelmäßigem Content mit Mehrwert über einen Zeitraum von mehreren Monaten beginnt sich etwas zu bewegen. Deine Reichweite und Deine Online-Sichtbarkeit werden deutlich in die Höhe schnellen.

Mein persönliches Learning: Als Akquisetool ist der Blog für mich unschlagbar. Mit einem klar formulierten Angebot und gut optimierten Texten ziehe ich seit einiger Zeit regelmäßig neue und inhaltlich immer besser passende Interessenten an. So erweitere ich meine Kundenbasis, schärfe gleichzeitig automatisch meine Positionierung und muss mir über die aktive Suche nach Kunden keine Gedanken machen.

 

3. Perfekte Harmonie mit Social Media

Du schreibst Deine Blogartikel nicht, um sie nur ein einziges Mal auf dem Blog zu verwenden. Stattdessen kannst Du jeden Blogartikel mehrfach nutzen:

Du filetierst jedes Thema in kleine Häppchen für Deine Social-Media-Kanäle. Ganz gleich, auf welcher Social-Plattform Du unterwegs bist: Die Blog-Inhalte sind die perfekte Basis für Deine Beiträge auf LinkedIn, bei facebook oder Instagram.

Du bereitest einzelne Informationen aus Deinen Blogartikel wiederum als eigene Blogartikel auf (das nennt sich Micro-Content). Als Experte oder Expertin für Dein Thema eröffnen sich beim Schreiben oft Zusammenhänge, die Du Deinem Leser ausführlicher erklären möchtest, sodass Du einen eigenen Artikel dazu erstellst und publizierst.

Du aktualisierst die Inhalte und veröffentlichst den Blogartikel in der Update-Version erneut, wenn das Thema für Deine Zielgruppe nach wie vor relevant ist.

Mein persönliches Learning: Aus jedem Blogartikel lassen sich easy kleine Content-Häppchen erstellen und bei Bedarf durch Zusatzinfos anreichern. Und diesen „Snack Content“ kannst du mehrfach posten, weil nicht jedem Nutzer jeder deiner Posts angezeigt wird.

 

4. Der Blog bringt direkt Kunden.

Ein Business Blog zieht nicht nur Interessenten an, sondern informiert sie gleichzeitig auch über Dein Angebot. Je länger Dein Blog besteht, umso mehr Einblicke erhalten Interessent:innen dort über Dich, Dein Business und Deine Angebote. Jede Kontaktaufnahme basiert auf Vertrauen – das durch den Blog verstärkt und aufgebaut wird. Deshalb ist jeder neue Artikel ein Schritt zu mehr Glaubwürdigkeit in Deiner Zielgruppe.

Mein persönliches Learning: Potenzielle Neukund:innen, die mich über meinen Blog gefunden haben, bringen meist schon ein sehr genaues Bild von mir, meinen Leistungen und meinen Einstellungen mit. Überzeugungsarbeit ist dann nicht mehr nötig, diesen Teil der Verkaufsarbeit hat bereits mein Blog für mich erledigt.

Noch mehr Vorteile eines Business Blogs kannst Du übrigens in meinem Blogartikel „14 Gründe, warum ein Unternehmensblog Sinn macht“ nachlesen.

Die Nachteile eines Blogs

Wo Licht ist, gibt es immer auch Schatten… 😝
 

Was Du vor dem Start eines Blogs bedenken solltest, damit Dir nicht zwischendurch die Luft ausgeht. Und wie Du Dich zum Weitermachen motivieren kannst, wenn Du schon Deinen eigenen Blog betreibst:

1. Du brauchst Ressourcen.

Du benötigst Zeit, um Deine Themen aufzubereiten. Und zwar erfahrungsgemäß meist mehr, als Du anfangs einkalkulierst. Für Recherche und Schreiben, das Einpflegen im Backend Deines Blogs, die Snack-Content-Produktion und das Bewerben Deiner Inhalte in Newsletter und anderen Kanälen. Eine elegante Lösung ist Support für Teilaufgaben – wie zum Beispiel eine/n VA (Virtual Assistant), falls Du dafür Budget erübrigen kannst.

Mein persönliches Learning: Starte nicht übermotiviert und unrealistisch, sondern lieber durchdacht mit einem Rhythmus, der sich für Dich längerfristig durchhalten lässt – zum Beispiel mit einem Artikel pro Monat. Das Tempo lässt sich immer noch steigern, sobald sich die Abläufe eingespielt haben.

 

2. Du brauchst Geduld.

Wie schon erwähnt, dauert es eine Zeit, bis Dein Business Blog Früchte trägt. Bist Du an diesem Punkt angelangt und hast Deine Prozesse im Griff oder Unterstützung angeheuert, dann läuft die Blog-Content-Produktion jedoch immer einfacher und flotter.

Mein persönliches Learning: Lass die Statistiken anfangs erstmal beiseite und konzentriere Dich auf Deine Kernaufgabe, nämlich qualitativen Blog-Content mit Mehrwert für Deine Wunschkund:innen zu erstellen. Bleibst Du dauerhaft am Ball, dann stellt sich der Erfolg von selbst ein.

Mein Fazit: Online Kunden gewinnen mit (D)einem Blog – es funktioniert!

Nach 2 Jahren Erfahrung mit meinem eigenen Blog und noch viel mehr Erfahrungen mit den Blogs meiner Kund:innen – Selbstständige, kleine und große Unternehmen – weiß ich: Mit einem gut gemachten Blog lassen sich auf jeden Fall online Kunden gewinnen!

Für mich ist der Blog gleichwertig mit Empfehlungen die wichtigste Quelle für das Neukundengeschäft!

Ein Blog bietet attraktive Chancen für die inhaltliche Weiterentwicklung eines Business sowie für Positionierung und Umsatzsteigerung, die jede/r Selbstständige nutzen sollte.

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