Newsletter texten: 9 Must-Haves für Deine Leser

Newsletter texten: 9 Must-Haves für Deine Leser

Gerade wenn Du ein Online Business hast, ist Dein eigener Newsletter als E-Mail-Marketingtool und zum Aufbau Deiner Community unverzichtbar. Doch wer schon einmal einen Newsletter texten wollte, weiß: Spannende Newslettertexte zu schreiben sieht leichter aus als es ist. 

Wie schreibst Du Deinen Newsletter so, dass er seine volle Marketingpower entfaltet und Leser anzieht, weiterlesen lässt, begeistert und überzeugt? Ich zeige Dir 9 Elemente, auf die Du nicht verzichten darfst: Damit wird das regelmäßige Newsletter texten für Dich viel einfacher – und Deine Leser freuen sich auf Deine News!

Newsletter sind ein gnadenlos ehrliches Marketingtool. Wenn uns ein Newsletter nicht (mehr) begeistert, klicken wir schnell auf „deabonnieren“ – schließlich ist die Inbox ohnehin schon zu voll.

Zugleich ist ein Newsletter, der den Nerv Deiner Wunschkund:innen trifft, ein fantastisches Werkzeug für Deinen Marketing-Funnel, mit dem Du Kundenbindung aufbaust und eine solide Basis für spätere Verkäufe schaffst.

Und genau das macht Deinen Newsletter so wertvoll und erfolgskritisch: Du bekommst sofort und regelmäßig Feedback, ob Dein Angebot und Dein Mehrwert für eine spezifische Person hilfreich sind – oder nicht. Du hast einen direkten Kommunikationskanal, kannst Interessen abfragen, Wissenslücken Deiner Leserschaft entdecken und Präferenzen erforschen.

Doch wie gestaltest Du Deinen Newsletter so, dass Du hohe Öffnungsraten erreichst, Deine Botschaft ankommt und gelesen wird und Deine Leser zu Fans macht? Sodass Deine Community aktiv auf Deinen Newsletter wartet und sich Deine Empfängerin freut, wenn Dein Absender im Postfach aufblinkt!

Ich verrate Dir 9 entscheidende Elemente, auf die Du achten musst – und mit denen Du schneller und systematischer regelmäßige Newsletter textest!

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Spannende Newsletter texten: Die 9 Elemente

Aus der direkten Zusammenarbeit in meinen 1:1 Newsletter-Coachings kenne ich die „Pain Points“ beim Newsletter texten. An diesen 9 neuralgischen Punkten musst Du ansetzen, wenn Dein Newsletter professionell wirken und Deine Leser in seinen Bann ziehen soll.

 

1. Der rote Faden

Überleg Dir den roten Faden für Deinen Newsletter, bevor Du mit dem Schreiben beginnst:

Welchen Mehrwert (z.B. hilfreicher Content, konkretes Angebot) enthält dieser Newsletter für Deine Leser:innen?

In welcher logischen Abfolge führst Du Deine Leser an das Thema heran und präsentierst diese Inhalte?

Halte Dich an die einfache Schreibregel: Das Wichtigste zuerst. Und gib Deiner Leserin immer einen Grund, weiterzulesen!

Lies während des Schreibens Deinen Text immer wieder durch und prüfe, ob Du auf die Frage „Warum soll ich weiterlesen?“ an jedem Themenübergang oder Absatzende eine überzeugende Antwort lieferst. 

 

2. Headline

Die Newsletter-Überschrift ist der erste Eindruck, entscheidet ob Dein Newsletter geöffnet und korrekt zugestellt wird – und ist damit der schwierigste Part: Die Botschaft im Betreff muss Neugier wecken, kurz und knackig sein und darf keine Spam-Wörter enthalten (denn sonst landet sie genau dort, wo wir sie nicht haben möchten).

Wie Du das hinbekommst? Für eine gelungene Überschrift versuchst Du Dich in die Köpfe Deiner Wunschkund:innen zu denken und schon im Aufhänger den Mehrwert aus Deinem Newsletter anzureißen – Zahlen sorgen für höhere Klickraten, mit starken Adjektiven schaffst Du einen emotionalen Zugang.

Besonders kritisch ist die Länge: Mit einer Überschrift von maximal 40 Zeichen bist Du auf der sicheren Seite, sodass auch auf Mobilgeräten die ganze Überschrift angezeigt wird.

P.S. Spoiler am Rande: Weil das Thema wesentlich umfangreicher als ein Absatz ist, wirst Du hier am Blog demnächst einen eigenen Blogartikel zu Newsletter-Headlines finden.

 

3. Preheader

Fast genauso wichtig wie die Headline ist der Preheader Deines Newsletters: Diese Vorschau-Zeile wird zwar nicht bei jedem E-Mail-Programm dargestellt – und kann in der Ansichtsdarstellung im Postfach meist optional abgewählt werden.

Wenn der Preheader jedoch sichtbar ist, macht auch dieser Text den ersten Eindruck Deines Newsletters aus. Und entscheidet signifikant Deine Öffnungsrate mit.

So schreibst Du einen wirkungsvollen Preheader: Nutze die Zeile, um den Mehrwert dieses Newsletters deutlich zu machen, für eine inhaltliche Ergänzung, wichtige Unterthemen oder einfach für eine sprachliche Variantezum Betreff mit gleichem Inhalt.

Verpacke im Preheader einen Call-to-Action, also eine direkte Handlungsaufforderung, was der Leser als nächstes tun soll (z.B. den Newsletter öffnen und sich ein Angebot holen).

Ideale Textlänge des Preheaders: maximal 100 bis 130 Zeichen

 

4. Struktur

Hat Dein Newsletter eine (in etwa) gleichbleibende Struktur?

Mit einem ähnlichen Ablauf in jedem Text gewinnst Du doppelt: Deine Leser:innen lernen so, was sie in Deinem Newsletter zu erwarten haben und stellen sich darauf ein.

Und Du selbst sparst mit einer einigermaßen fixen Struktur bei Deinen künftigen Mails Aufwand und Zeit ein.

 

5. Texteinstieg

Die ersten Sätze entscheiden: Ziehst Du den Leser in das Thema, oder sucht er gelangweilt das Weite?
Natürlich wirst Du nicht mit jedem Inhalt jeden einzelnen Newsletter-Abonnenten gleich begeistern.

Doch triumphiert der Schreibstil manchmal über den Inhalt: Ein amüsant, ansprechend und persönlich geschriebener Text wird länger gelesen als ein kurzer, sprachlich austauschbarer Text – auch wenn der Inhalt gerade nicht zu 100% die Top-Themen Deiner Leser:innen trifft.

Und wer Spaß am Lesen Deiner Texte hat, wird auch nächstes Mal gerne auf „Öffnen“ klicken.

 

6. Überleitungen

Auch wenn Du einen extrem kurzen Newsletter schreibst, der nur aus einleitenden Worten, Deiner Hauptbotschaft und einem Schlusssatz besteht: Du brauchst Überleitungen!

Um Deine Leser:innen vom zentralen Gedanken der Einleitung zu Deiner Message mitzunehmen, musst Du eine „Rutsche“ bauen. Dazu reicht oft ein Satz, der die beiden Themen miteinander in Verbindung bringt.

Lässt Du aber die Überleitungen aus, dann entsteht ein holpriger Text, der lückenhaft wirkt.

 

7. Leuchttürme

Zeig Deinen Leser:innen den Weg durch Deinen Newsletter!

Arbeite mit Strukturelementen wie Aufzählungszeichen, fett markierten Wörtern oder Emojis und vermeide reine Textwüsten.

 

8. Sprache

Achte darauf, dass sich Dein Newsletter flüssig liest – im Idealfall wie ein nah an der gesprochenen Sprache formulierter, persönlicher Brief an nur einen Adressaten.

Mach den Test und lies Dir Deinen Newsletter selbst laut vor.

 

9. Call to Action

Schreib Deinen Lesern einmal oder mehrfach im Text, was sie JETZT machen sollen: ein Angebot buchen, etwas herunterladen, auf Deinen Blogartikel klicken.

Fokussiere Dich auf nur einen Call to Action pro Newsletter.

 

Fazit: Mach Deinen Newsletter zum Kundenmagneten!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Gut geschriebene Newsletter lese ich nicht nur lieber. Es sind die Einzigen, die ich lese!

Nett gemeinte, aber nicht witzig und eloquent getextete Newsletter mit Mehrwert, lösen in mir nichts aus und wecken in unserer täglichen E-Mail-Flut leider wenig bis gar kein Interesse. 

Deshalb: Checke Deinen Newsletter nach den 9 Elementen! Damit machst Du es Dir auch selbst leichter: Hast Du erst einmal ein System für Deinen Newsletter, dann geht das Schreiben schneller und effizienter!

Du brauchst Unterstützung, um Deinen Newsletter zu optimieren? Dann melde Dich jetzt bei mir für ein 1:1 Newsletter Coaching-Paket und lerne das Newsletter 1×1 für erfolgreiches E-Mail-Marketing! 😍

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Jasmin Reif-Medani

Jasmin Reif-Medani

Ich bin Jasmin Reif-Medani und mache Selbstständige und Unternehmen mit besseren Texten online sichtbar.

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